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Apokalyptisches Denken im Anthropozän: Fünf Wege in die Katastrophe

Deutsche Zentralbücherei Apenrade  /  13.Juli 2017 19:00

Vortrag mit Prof. Bammé, Apokalyptisches Denken im Anthropozän: Fünf Wege in die Katastrophe

In der Geschichte der Menschheit gab es immer wieder Knotenpunkte, Verdichtungen, Weggabelungen, die über Untergang oder Weiterentwicklung einer Bevölkerung, einer Ethnie entschieden haben. Die "neolithische Revolution'", die vor etwa 4000 Jahren ihren Abschluss fand, war beispielsweise ein solcher Knotenpunkt, und vieles spricht dafür, dass wir uns heute in einer vergleichbar dramatischen Situation befinden. Im Unterschied zu den bisherigen Knotenpunkten betrifft die gegenwärtige Entwicklung, die mit der wissenschaftlich-technischen Revolution eingesetzt hat und als Anthropozän bezeichnet wird, die Menschheit als Ganzes. Die Probleme sind schnell benannt: Ungesteuertes Bevölkerungswachstum, unkontrollierbare Migrationsströme, ein Klima, das aus dem Ruder läuft, eine wild gewordene Finanzökonomie, die weltweit mehr Elend als Wohlstand erzeugt ..... Anhand von fünf pointierten Gestaltungsaufgaben wird exemplarisch gezeigt, wie, wenn überhaupt, die bevorstehende Apokalypse abgewendet werden kann. Ein "Prinzip Hoffnung" jedenfalls reicht dazu nicht aus.